Junge Gruppe Schleswig-Holstein
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Landestagung 2017 in Schleswig

06.05.2017

v.l.: Uwe Rath, Frank Neubauer, Maiken Selke, Heidrun Schaaf-Rabel, James-Herbert Lundszien, Uwe Döring, Sabine Schober

Zu Gast waren verschiedene Redner_innen und Vortragende, darunter der Direktor des Landesamtes für soziale Dienste in Neumünster, James-Herbert Lundszien sowie der stellvertretende Kreispräsident Schleswig-Flensburg, Holger Groteguth.

 

Neben Fakten und Zahlen zur Opferhilfe, wurde das letzte Projekt der Jungen Gruppe Schleswig-Holstein, ein Filmwettbewerb für Schüler_innen der 5. bis 10. Klassen in ganz Schleswig-Holstein vorgestellt und der Siegerfilm gezeigt. Dieser stammt von der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule in Glinde. Weitere Informationen zum vergangenen Filmwettbewerb gibt es hier.

Nach den Berichten des Landesvorsitzenden Uwe Döring, der Jugendbeauftragten und der Präventionsbeauftragten folgte ein Vortrag von James-Herbert Lundszien, Direktor des Landesamtes für soziale Dienste in Neumünster. Anschließend gab es einen regen Austausch mit den Mitarbeiter_innen, hauptsächlich zum Thema Opferentschädigungsgesetz, mit denen die ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen regelmäßig im Rahmen der Opferhilfe zu tun haben. Weitere interessante Informationen erhielten die Mitarbeiter_innen durch die Referentin Heidrun Schaaf-Rabel. Sie ist Mitarbeiterin in der Bundesgeschäftsstelle des WEISSEN RING e.V. in Mainz, Diplom-Sozialpädagogin und Supervisorin und sprach über traumatisierte Opfer von Kriminalität sowie das neue Psychotherapeutengesetz, das am 01. April 2017 in Kraft trat.

In diesem Gesetz ist geregelt, dass Psychotherapeut_innen, die kassenärztlich zugelassen sind, verpflichtet sind künftig wöchentliche (Telefon-)Sprechzeiten anzubieten, was für Menschen, die psychologische Unterstützung benötigen, schnellere Hilfe bedeutet.